Die Lasertherapie, auch Low Level Laser Therapy (LLLT) genannt, ist ein modernes Verfahren zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Gewebereizungen. Anders als chirurgische schneidende Laser arbeitet diese Methode mit niedriger Energie (daher Low Level Laser Therapie LLLT) und zielt darauf ab, biologische Heilungsprozesse im Gewebe zu stimulieren. Der Effekt nennt sich Photobiomodulation.
In der modernen Orthopädie wird die Lasertherapie eingesetzt, um Heilungsprozesse zu unterstützen und Schmerzen zu reduzieren – insbesondere bei Sehnenproblemen, Muskelverletzungen, Schwellungen und chronischen Überlastungsbeschwerden.
In der SportPraxis Austria in Perchtoldsdorf bei Wien wird die Lasertherapie als ergänzende, nicht-invasive Behandlung eingesetzt, wenn entzündliche oder degenerative Veränderungen im Bewegungsapparat vorliegen.
Was ist Lasertherapie (LLLT)?
Die Low Level Laser Therapy nutzt gebündeltes Licht bestimmter Wellenlängen, das in das Gewebe eindringt und dort biologische Prozesse beeinflusst. Im Gegensatz zu chirurgischen Lasern wird kein Gewebe zerstört oder erhitzt. Stattdessen wirkt die Therapie auf zellulärer Ebene.
Das Laserlicht stimuliert die sogenannten Mitochondrien in den Zellen. Diese Zellbestandteile sind für die Energieproduktion verantwortlich. Durch die Aktivierung der Zellenergie kann der Stoffwechsel im Gewebe verbessert werden.
Dadurch können unter anderem folgende Effekte entstehen:
- Verbesserung der Mikrozirkulation
- Aktivierung von Reparaturprozessen im Gewebe
- Reduktion von Entzündungsreaktionen
- Schmerzlinderung durch Beeinflussung von Schmerzrezeptoren
Die Therapie ist nicht invasiv und wird problemlos vertragen, weil komplett schmerzfrei.
Wie wirkt die Lasertherapie im Gewebe?
Die Wirkung der Lasertherapie beruht auf einem Prozess, der als Photobiomodulation bezeichnet wird. Dabei absorbieren bestimmte Zellbestandteile das Licht und reagieren mit einer gesteigerten Stoffwechselaktivität.
Dies kann mehrere physiologische Prozesse beeinflussen. Die Durchblutung im behandelten Gewebe verbessert sich, entzündliche Prozesse werden moduliert und regenerative Zellmechanismen werden angeregt. Gleichzeitig kann die Reizweiterleitung von Schmerzfasern reduziert werden.
Diese Kombination aus entzündungshemmender, regenerativer und schmerzlindernder Wirkung macht die Lasertherapie zu einer interessanten Ergänzung in der konservativen Orthopädie.
Wann wird Lasertherapie eingesetzt?
Die Lasertherapie wird vor allem bei entzündlichen oder degenerativen Beschwerden des Bewegungsapparates angewendet. Besonders häufig kommt sie bei Sehnen- und Muskelproblemen zum Einsatz.
Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel:
- Sehnenreizungen und Tendinopathien
- Tennisellenbogen oder Golferellenbogen
- Schulterbeschwerden und Sehnenreizungen der Rotatorenmanschette
- Muskelverletzungen oder Muskelverspannungen
- Fersenschmerzen oder Plantarfasziitis
- Gelenkschmerzen bei Überlastung
Auch bei chronischen Schmerzen kann die Lasertherapie unterstützend eingesetzt werden, wenn entzündliche oder degenerative Prozesse eine Rolle spielen.
Ablauf der Behandlung
Die Behandlung mit einem Low Level Laser erfolgt in der Regel ambulant und dauert nur wenige Minuten. Das Lasergerät wird direkt auf die betroffene Körperregion aufgesetzt oder in geringem Abstand darüber geführt.
Während der Behandlung spüren die meisten Patientinnen und Patienten lediglich ein leichtes Wärmegefühl oder gar keine Wahrnehmung. Schmerzen entstehen dabei nicht.
Die Anzahl der Sitzungen hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung und der Dauer der Beschwerden ab. Häufig werden mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Tagen durchgeführt, um den biologischen Effekt im Gewebe zu unterstützen. Mehr Informationen zum Ablauf finden Sie hier.
Vorteile der Lasertherapie
Die Lasertherapie gilt als schonende und risikoarme Behandlungsmethode. Da keine Medikamente injiziert werden und kein Gewebe verletzt wird, ist die Therapie für viele Patientinnen und Patienten gut geeignet.
Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass die Behandlung direkt auf das betroffene Gewebe wirkt und regenerative Prozesse unterstützen kann. Gleichzeitig ist die Therapie gut kombinierbar mit anderen konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Trainingstherapie oder manualmedizinischen Behandlungen.
Grenzen der Lasertherapie
Wie bei vielen konservativen Verfahren hängt der Behandlungserfolg stark von der zugrunde liegenden Ursache der Beschwerden ab. Die Lasertherapie kann entzündliche Prozesse modulieren und die Regeneration unterstützen, ersetzt jedoch keine strukturelle Therapie bei ausgeprägten Schäden.
Bei schweren strukturellen Verletzungen, ausgeprägter Arthrose oder mechanischen Blockaden sind andere therapeutische Maßnahmen erforderlich. Deshalb ist eine präzise Diagnose vor Beginn der Behandlung entscheidend.
Lasertherapie in der SportPraxis Austria in Perchtoldsdorf bei Wien
Bei uns wird die Lasertherapie als Teil eines strukturierten orthopädischen Behandlungskonzeptes eingesetzt. Entscheidend ist dabei zunächst die genaue Diagnose der Beschwerden.
Erst wenn klar ist, welche Struktur betroffen ist und welche Mechanismen hinter den Schmerzen stehen, kann entschieden werden, ob eine Lasertherapie sinnvoll ist. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Heilungsprozesse zu unterstützen und die Belastbarkeit des Gewebes wiederherzustellen.
Lasertherapie bei Schmerzen abklären lassen
Wenn Sie unter anhaltenden Schmerzen, Sehnenreizungen oder entzündlichen Beschwerden des Bewegungsapparates leiden, kann eine orthopädische Untersuchung sinnvoll sein. In vielen Fällen lassen sich konservative Therapien einsetzen, um Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
Bei uns, in der SportPraxis Austria in Perchtoldsdorf bei Wien, erfolgt eine strukturierte orthopädische Abklärung, um die Ursache der Beschwerden zu identifizieren und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept zu entwickeln.Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Untersuchung, um zu klären, ob eine Lasertherapie (LLLT) in Ihrem Fall sinnvoll eingesetzt werden kann.

