Stoßwellentherapie-Geräte in der SportPraxis Austria
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03/30/2026

Stoßwellentherapie: Wie sie wirkt, wann sie hilft und wo Sie sie in Wien finden

Chronische Sehnenprobleme, hartnäckige Muskelverhärtungen, ein Fersensporn, der seit Monaten keine Ruhe gibt – viele Menschen schleppen solche Beschwerden lange mit sich, weil die klassischen Behandlungsmethoden nicht den erhofften Durchbruch bringen. Schmerzmittel dämpfen den Schmerz, Schonung verschafft vorübergehend Erleichterung, aber die eigentliche Ursache bleibt unangetastet. Genau hier setzt die Stoßwellentherapie an. Sie ist heute eine der am besten belegten nicht-invasiven Behandlungsmethoden in der modernen Orthopädie – und für viele Patienten der entscheidende Wendepunkt auf dem Weg zur Schmerzfreiheit.

Was ist die Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie – in der Fachsprache auch extrakorporale Stoßwellentherapie oder kurz ESWT genannt – nutzt hochenergetische Schallwellen, die gezielt in geschädigtes Gewebe geleitet werden. Das klingt zunächst technisch, folgt aber einem eleganten biologischen Prinzip: Der mechanische Impuls der Stoßwelle wirkt wie ein gezielter Weckruf an das erkrankte Gewebe. Er aktiviert Prozesse, die der Körper in chronisch geschädigten Bereichen längst eingestellt hat – weil das Gewebe zwar krank, aber nicht akut verletzt ist und deshalb keine ausreichende Heilungsreaktion mehr auslöst.

Die Technik wurde ursprünglich zur berührungsfreien Zertrümmerung von Nierensteinen entwickelt und hat sich von dort aus in die orthopädische Medizin vorgearbeitet. Heute ist die Stosswellen Therapie ein fester Bestandteil moderner orthopädischer Praxen und wird weltweit bei Millionen von Patienten eingesetzt.

Wie wirkt die Stoßwellentherapie im Körper?

Um zu verstehen, warum die Stoßwellentherapie so wirksam ist, lohnt ein kurzer Blick auf das, was in chronisch erkranktem Gewebe passiert. Bei anhaltenden Sehnenreizungen oder Insertionstendinopathien verändert sich die Gewebestruktur: Die feinen Kollagenfasern, aus denen Sehnen aufgebaut sind, verlieren ihre geordnete Ausrichtung, Kalkablagerungen entstehen, und die Durchblutung in der betroffenen Region nimmt ab. Der Körper hat das Gebiet gewissermaßen aufgegeben – er hält die Sehne für stabil genug, um weiter zu funktionieren, und sieht keinen Grund mehr, aktiv zu heilen.

Die Stoßwelle durchbricht diesen Stillstand auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Sie regt die Neubildung von Blutgefäßen an, was die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert. Sie aktiviert Stammzellen im umliegenden Gewebe, die an der Reparatur beteiligt sind. Und sie hemmt die Übertragung von Schmerzsignalen, was zu einer raschen und oft überraschend deutlichen Schmerzlinderung führt – mitunter bereits nach der ersten Sitzung.

Dieser Wirkungsmix erklärt, warum die Stoßwellentherapie nicht nur Symptome lindert, sondern tatsächlich zur strukturellen Heilung des Gewebes beiträgt. Sie behandelt die Ursache, nicht nur den Schmerz.

Bei welchen Beschwerden hilft die Stoßwellentherapie?

Das Anwendungsspektrum der Stoßwellentherapie ist breit. Besonders bewährt hat sie sich bei Erkrankungen, die durch chronische Überlastung von Sehnen und ihren Ansatzpunkten entstehen. Dazu zählen in erster Linie der plantare Fersensporn mit Reizung der Plantarfaszie, die Tendinopathie der Achillessehne, der Tennisellenbogen und Golferellenbogen, die Kalkschulter sowie Sehnenansatzbeschwerden an der Hüfte und am Knie.

Darüber hinaus wird die Stoßwellentherapie erfolgreich bei Muskelverhärtungen und myofaszialen Schmerzsyndromen eingesetzt, bei denen sogenannte Triggerpunkte – lokale Verspannungsknoten im Muskelgewebe – für ausstrahlende Schmerzen verantwortlich sind. Auch bei verzögerter Knochenbruchheilung hat sich die Methode als wertvolle Unterstützung erwiesen.

Gemeinsam ist all diesen Indikationen, dass es sich um Zustände handelt, in denen der Körper seine Selbstheilung nicht mehr vollständig aktiviert – und die Stoßwelle genau diesen Anstoß gibt, den er braucht.

Ablauf einer Stoßwellenbehandlung

Die Behandlung selbst ist unkompliziert und vollständig ambulant. Zu Beginn jeder Sitzung wird der betroffene Bereich klinisch untersucht und der optimale Behandlungspunkt bestimmt – oft durch Druckpunktmessung oder ergänzend durch Ultraschall. Anschließend wird ein Kontaktgel aufgetragen, und der Behandlungskopf des Stoßwellengeräts wird direkt auf die Haut aufgesetzt.

Die eigentliche Behandlung dauert in der Regel nur fünf bis zehn Minuten. Während der Anwendung ist ein rhythmisches Klopfen zu spüren, das je nach Empfindlichkeit des Gewebes als druckhaft oder leicht unangenehm wahrgenommen werden kann. Eine Betäubung ist in aller Regel nicht notwendig, und die meisten Patienten beschreiben den Behandlungsreiz als gut tolerierbar.

Nach der Sitzung kann die behandelte Region für ein bis zwei Tage etwas empfindlicher sein – ein Zeichen dafür, dass die biologischen Heilungsprozesse in Gang gesetzt wurden. Schwere Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Anwendung äußerst selten. In der Regel sind drei bis fünf Sitzungen im wöchentlichen Abstand ausreichend, um eine dauerhafte Verbesserung zu erzielen. Die vollständige Wirkung entfaltet sich dabei häufig erst einige Wochen nach Abschluss der Behandlungsserie, da die Geweberegeneration Zeit benötigt. Mehr zum Ablauf finden Sie hier.

Stoßwellentherapie in Wien und Umgebung

Wer im Raum Wien nach einer qualifizierten Stoßwellentherapie sucht, findet in unserer orthopädischen Praxis in Perchtoldsdorf eine erfahrene Anlaufstelle. Perchtoldsdorf liegt unmittelbar südlich von Wien und ist aus dem Stadtgebiet sowie aus dem südlichen Wiener Umland schnell und bequem erreichbar – ohne lange Anfahrtswege oder Wartezeiten in großen Krankenhausambulanzen.

Wir setzen die Stoßwellentherapie als Teil eines ganzheitlichen orthopädischen Konzepts ein. Das bedeutet: Die Behandlung steht nicht isoliert, sondern wird eingebettet in eine sorgfältige Diagnostik und, wo sinnvoll, ergänzt durch weitere Maßnahmen wie Physiotherapie, Magnetfeldtherapie oder orthopädische Hilfsmittel. Nur so lässt sich das volle Potenzial der Methode ausschöpfen.

Für wen ist die Stoßwellentherapie geeignet?

Die Stoßwellentherapie ist grundsätzlich für Erwachsene jeden Alters geeignet, die unter chronischen Sehnen- oder Muskelerkrankungen leiden. Besonders profitieren Patienten, deren Beschwerden bereits seit mehr als drei Monaten bestehen und auf konservative Maßnahmen nicht ausreichend angesprochen haben. Auch Menschen, die einen operativen Eingriff vermeiden möchten, finden in der Stoßwellentherapie oft eine wirksame Alternative.

Es gibt einige wenige Kontraindikationen, bei denen die Behandlung nicht angewendet werden sollte – darunter Blutgerinnungsstörungen, bestimmte Herzerkrankungen, Schwangerschaft sowie aktive Tumorerkrankungen im Behandlungsbereich. Ob die Stoßwellentherapie für Sie geeignet ist, wird im Rahmen des Erstgesprächs sorgfältig abgeklärt. Buchen Sie jetzt online Ihren Termin.

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